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Chasa Plan Grond

Das Ganzjahres-Lagerhaus inmitten der herrlichen Bergwelt des Unterengadins!
Einige Eindrücke vom Haus, welches 2009 umgebaut wurde:

 Blick auf den Neubau von unten

... und von der Seite

Pradella im Winter
Pradella im Sommer/Herbst

Von oben NEU

Das Jugendhaus Chasa Plan Grond wurde vom evangelischen Missionswerk der Action Biblique im Jahr 1974 übernommen und seither mit Hilfe einheimischer Handwerker und in vielen freiwilligen Arbeitseinsätzen ausgebaut, erweitert und verschönert. Ursprünglich ein altes Bündner Bauernhaus, wurde es zu einem Jugendhaus um- und ausgebaut und im Jahr 1975 mit einer Original Sgraffito-Fassade versehen. 1997 erfolgte die Renovation der Eingangshalle, 1999 wurde das Haus auf der Westseite mit einem praktischen Geräteschuppen ergänzt. Im Jahr 2009 wurde das Haus umfassend umgebaut: Zwei Massenlager mit insgesamt 20 Plätzen wurden aufgehoben, eines als Office eingerichtet, das andere als Leiterzimmer (Manader, 4 Betten). Als Ersatz wurde über dem wesentlich vergrösserten Saal ein neues Stockwerk errichtet, auf dem neben 4 Zimmern (mit je 4 Betten) ein grosses Zimmer (Capricorn, mit 6 Betten und kleiner Küche), ein Balkon sowie je 2 Duschen und WC’s Platz fanden. Sämtliche Räume im Neubau werden mittels Erdsonden und Wärmepumpe mit Bodenheizung geheizt. Als Besonderheit ist ein Teil des Saals über eine Galerie im Obergeschoss einsehbar. Das einzige Massenlager (Champatsch im Altbau) wurde ebenfalls umgebaut und verfügt nun über eine grosse Lukarne und Bodenheizung. Schliesslich wurde auch das ganze Untergeschoss erweitert und komplett erneuert, ebenso die grosse Chromstahl-Küche und der Vorratsraum.

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Beispiel eines neuen Zimmers: Das Zimmer (Capricorn) im Obergeschoss mit 6 Betten und kleiner Küche.

 

Das Chasa Plan Grond ist sehr zweckmässig, grosszügig und komfortabel eingerichtet. Es eignet sich während des ganzen Jahres vorzüglich für:

  • Jugendlager
  • Klassenlager
  • Konfirmandenwochen
  • Wanderferien
  • Skilager
  • Allgemeine Freizeiten
  • Weiterbildungen/Schulungen
  • Retraiten
  • und vieles mehr ...

Unwetter vom 22.07.15

Sola Pradella 2015 von Schlammlawine überrascht

Nachdem wir bis zum zweitletzten ganzen Lagertag ein tolles, gesegnetes Sommerlager erleben durften, wurden wir am Mittwochabend, 22. Juli 2015, von einer Schlammlawine überrascht. Da wir zum Zeitpunkt der Katastrophe gerade gemeinsam zur Andacht versammelt waren, um das Abschlusslied zu singen, konnten die Teilnehmer in sehr kurzer Zeit in den oberen Stock in Sicherheit gebracht werden, wo sie sofort begannen, Lagerlieder zu singen und zu beten. Nach einem ersten Schock kehrte sofort Ruhe ein, nachdem klar wurde, dass alle Teilnehmer und Leiter unversehrt geblieben sind.
Feuerwehr, Polizei und die politische Gemeinde haben vom ersten Moment an ausgezeichnet gehandelt. Nach kurzer Zeit waren alle Teilnehmer und Leiter evakuiert und in die Zivilschutzanlage im Dorf Scuol überführt worden, wo bereits alles eingerichtet war und sehr bald auch Verpflegung und andere dringend benötigte Dinge vorbeigebracht wurden.

Die Schlammlawine gilt als "Jahrhundertereignis". 1944 sei bereits einmal der Bach (welcher nebenbei bemerkt während der Hälfte des Lagers gar kein Wasser hatte) über die Ufer getreten, allerdings längst nicht in diesem Ausmass.

Wir sind Gott sehr dankbar für die Bewahrung. Weil wir bereits am späten Nachmittag von einem Gewitter überrascht wurden, konnten wir nicht rechtzeitig von der Turnhalle zum Haus zurückkehren, weshalb das Nachtessen nach hinten geschoben werden musste. Nur so hatten wir zum Zeitpunkt der Katastrophe alle Teilnehmer beisammen. Der grosse Sachschaden (3 PWs und 1 Kleinbus) ist verkraftbar angesichts der Tatsache, dass die Fahrzeuge dem Geröll den Weg ins Haus versperrten (siehe Bild oben). Es lässt sich nur erahnen, wie der Aufenthaltsbereich aussehen würde, hätte das Geröll den Weg durch die Tür gefunden (siehe Bilder unten) ...

Am Donnerstagnachmittag konnten alle Teilnehmer auf den Zug gebracht und mit einigen Leitern als Reisebegleitung die Heimreise antreten. Die Lagerleitung ist am Freitagmittag abgereist.

Das Lagerthema lautete "Chill dä läbä". Wir alle sehnen uns nach einem "chilligen" Leben. Doch ist längst nicht immer alles chillig. Wichtig ist jedoch, festen Halt zu haben. Dass der Halt "Jesus" auch in grösster Not trägt, bestätigte sich am Mittwochabend einmal mehr.

Quelle (modifiziert): solapradella.ch

Pressespiegel:

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